Schulgarten & Imkerei

Gartenprojekt der Opale

Platzregen und Dauernieseln? Corona-Tests? Baumaterialmangel? Löchrige Schubkarre mit Platten? Nichts konnte die Opale im Schuljahr 2020/21 davon abhalten, den Schulgarten in der Günther-Klotz-Anlage in ein „grünes Paradies“ (Cornelius, Opal) zu verwandeln! Es bedurfte einer sauberen Werkzeug- und Materialplanung, bis schließlich alles bereitstand: Mit tatkräftiger Unterstützung seitens der Opale-Eltern erschufen die Kinder einen Naturteich mit Insel, für welchen sie vom Gartenbauamt Karlsruhe eigenständig die Wasserbepflanzung organisierten. Ein großes Highlight war auch das Bauen eines Fundaments – vom Ausheben der Grube bis zum Verlegen der Platten packten Kinder wie Pädagog*innen gleichermaßen mit an. Die Feuerstelle wurde zu einem Sammelplatz, von dem aus alle Arbeitsschritte organisiert wurden, und Blumen-/Hochbeete verschönern nun die Wege. Wer hätte schon gedacht, dass eine geflochtene Totholzhecke sich als Schmuckstück des Gartens erweisen würde? Oder dass eine Schokobanane aus dem offenen Feuer nach schweißtreibender Arbeit einem 4-Sterne-Dessert gleicht? Oder eine Cumolonimbus-/Nimbostratuswolke nicht nur im theoretischen Geografieunterricht Regen fallen lässt?

Nur ein kleiner Teil davon wäre für uns realisierbar gewesen, hätten wir nicht auf die tatkräftige Unterstützung der Opale-Eltern zählen können. Viele Hänger mit Kies, Sand und Splitt wurden uns geliefert, Paletten gebracht, Pausensnacks spendiert und Werkzeug geborgt / geschenkt. Vielen Dank für die wunderbare Erfahrung!  

Klimaschutz-Projekt der Mondsteine

Die Mondsteine nahmen sich im letzten Schuljahr eines der UN-Nachhaltigkeitsziele an, um in verschiedenen Projekten ihren eigenen Beitrag zum großen Ziel, das Klima zu schützen, beizutragen. Ganz nebenbei lernten sie so, wie sie gemeinsam in Kleingruppen ein Projekt auf die Beine stellen können, dessen Ergebnis für alle sicht- und nutzbar ist. So kann beispielsweise der anfallende Biomüll nun direkt kompostiert werden oder leere Handys lassen sich per stromerzeugendem Fahrrad im Foyer aufladen. Ein Besuch im Klimacamp regte uns dazu an, unser eigenes kleines „Klimacamp 2.0“ zu organisieren – unser Schulgarten bot uns die geeignete Umgebung für zwei „Zero-Waste-Tage“.