GS

Erziehungspartnerschaft

Schule als lebenswerter Ort erwächst aus und in Kooperation derer, die an ihr beteiligt sind. Aufgaben und Verantwortlichkeiten müssen in einem fortdauernden Prozess zwischen Schülern, Pädagogen und Eltern im Hinblick auf die gemeinsame Zielsetzung so koordiniert werden, dass eine Schulgemeinschaft entsteht, an der jeder teilhaben kann und in die sich jeder mit seinen Fähigkeiten und Begabungen einbringen kann.
Von Eltern, die ihr Kind an unserer Schule anmelden wird erwartet, dass sie das pädagogische Konzept und die christliche Wertorientierung mittragen. Die Zusammenarbeit zwischen Pädagogen und Eltern ist im Interesse der Kinder unabdingbar. Voraussetzung für eine von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt getragenen Erziehungspartnerschaft ist die Bereitschaft beider Seiten, sich wechselseitig in ihrem Expertentum anzuerkennen.

Umsetzungsbeispiele der Evangelischen Jakobus Grundschule:

Elternbeirat
Unser Elternbeirat ist das Bindeglied zwischen Eltern und Team. Der Elternbeirat organisiert, vermittelt und unterstützt.

Arbeitsgemeinschaft Schülerbücherei
Unsere Schülerbücherei wird zu 100% durch unsere Eltern organisiert und durchgeführt. Von der Bücheranschaffung über das Einsortieren bis zum Ausleihtag – die Arbeit liegt voll und ganz in Elternhand.

Unterstützung bei Festen
Ob Sommerfest, Tag der offenen Tür oder andere Feste – auch hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich zu beteiligen.

Elternarbeit an der Evangelischen Jakobusschule 

NEU FÜR DIE ERSTKLÄSSLER/INNEN AB DEM SCHULJAHR 2021/2022

Wir sind als Schule froh, eine so engagierte Elternschaft zu haben!

Die offene und von gegenseitigem Vertrauen geprägte Zusammenarbeit von SchülerInnen, PädagogInnen und Eltern ermöglicht unseren Kindern ein erfolgreiches Lernen und unterstützt sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Elternarbeitsstunden sind daher ab dem Schuljahr 2021/2022 ein fester Baustein des Schullebens an der Grundschule. Und die tatkräftige Unterstützung im Schulalltag ein wichtiger Bestandteil zur Gestaltung unserer gemeinsamen Arbeit. Die Eltern werden dadurch in die pädagogische Arbeit miteinbezogen, haben einen intensiven Kontakt zum pädagogischen Team der Schule und können mit ihren individuellen Interessen und Begabungen, Kenntnissen und Fähigkeiten die Orte mitgestalten, an denen die eigenen Kinder viel Zeit verbringen.

Im Vordergrund steht dabei das gemeinsame Ziel, den Kindern eine Schule zu bieten, in der sie sich wohlfühlen und entfalten können.

Wie ist die Elternarbeit geregelt?

  • mindestens 30 Arbeitsstunden je Elternpaar/Familie (unabhängig von der Anzahl der Geschwisterkinder, die an der Schule sind) und mindestens 15 Arbeitsstunden für Alleinerziehende
  • die Elternarbeitszeiten werden jeweils pro Schuljahr erfasst. Stichtag für das Ende eines Schuljahres ist der 31. Juli. Die Arbeitszeiten müssen bis zum Stichtag erfasst werden. Nur Zeiten, welche rechtzeitig erfasst sind, gelten als erbracht!
  • die Stunden werden für das Schuljahr anerkannt, in dem sie geleistet werden. Elternarbeitsstunden können nicht ins nächste Jahr übertragen werden, Ausnahmen werden nur in besonderen Ausnahmefällen gemacht.
  • Elternarbeit ist immer eine Sache direkt für die Schule, sie kommt also der Schule und den Klassen zugute, z.B. durch Materialerstellung, Mitarbeit bei Festen und Feiern, Mitarbeit in der Bibliothek, bei AGs oder Projekten, Renovierungen und Umgestaltungen, Reinigungsarbeiten, Gartenaktionen uvm.
  • eine Arbeitsstunde entspricht einer Zeitstunde – unabhängig davon, wie viel die Stunde in der freien Wirtschaft wert wäre.
  • Elternbeiräte der Klassen können ihre Tätigkeit als Elternarbeitszeit eintragen und haben ihre Stunden damit automatisch geleistet

Sie wissen nicht was Sie tun können?

Fragen Sie das Pädagogische Team oder die Schulleitung – wir sind sicher, dass wir Sie und Ihre Talente brauchen und freuen uns auf das Miteinander mit Ihnen!